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Liebe Mühlenfreunde, liebe Vereinsmitglieder, meine Damen und
Herren!
Herzlich Willkommen zu unserer 6. ordentlichen
Mitgliederversammlung heute hier in unserem Gründungslokal im
Naturfreundehaus von Oberkochen.
Satzungsgemäß und termingerecht wurde diese Versammlung im
Amtsblatt Bürger&Gemeinde veröffentlicht.
Es freut mich, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind.
Zur Auffrischung und als Rückblick wird ihnen unser 2.
Vorsitzender Herr
Schlosser, in Vertretung unseres kommissarischen Schriftführers
Thomas Keil, der kurzfristig durch einen Diensttermin verhindert
ist, aber im Laufe des Abends wieder zu uns stoßen wird, das
Protokoll der letzten Mitgliederversammlung verlesen.
Liebe Mühlenfreunde, liebe Vereinsmitglieder!
Über das abgelaufene Vereinsjahr, und nicht nur über das
abgelaufene Vereinsjahr, denn heute endet die zweite gewählte
3jährige Amtszeit von Vorstandschaft und Beirat, möchte ich
ihnen heute berichten. Ich werde also den Bogen das eine oder
andere mal etwas weiter spannen.
Manches konnten sie ja schon aus einigen Berichten der
„Schwäbischen Post“ erfahren. Anschließend werde ich ihnen zur
Ergänzung ein paar Bilder dazu zeigen, denn Bilder erklären oft
mehr als Worte.
Nach 6 Jahren Mühlenverein muss ich wiederum einen Satz gleich
loswerden! Entgegen der ersten öffentlichen Meinungen, lasst sie
nur anfangen, die werden schnell sehen, wenn die erste Euphorie
vorbei ist, wie riesig diese Aufgabe ist – und dann gewaltig
zurück drehen oder gar aufgeben.
Aber voller Stolz kann ich ihnen heute berichten, unsere
Einsatzleistung wurde sogar jedes Jahr gesteigert – die bisher
insgesamt geleisteten 20.000 Arbeitsstunden sprechen eine
deutliche Sprache.
Aber auch das muss ich sagen, die Akzeptanz in der Bevölkerung
ist inzwischen sehr, sehr
gut.
Ich möchte jetzt nicht, was die Arbeitsstunden anbelangt, den
Ausführungen von Hubert Schlosser vorgreifen, der dies später
belegen wird.
Doch lassen sie mich vorab etwas über den zeitlichen Ablauf der
Restaurierung sagen!
Für viele Bürger war die Nachricht, dass die Firma Voith in
Heidenheim die stark eingelaufenen Wellenzapfen am Wasserrad
passgenau abdreht, bereits der Startschuss für die komplette
Sanierung. Doch dem war nicht so. Die Bearbeitung des
Wasserrades, weil kostenlos, war eine geduldete Maßnahme durch
das Landesdenkmalamt.
Eine genehmigte Sanierung kann erst beginnen, wenn ein von einem
Restaurator erstelltes Sanierungskonzept vorliegt.
Damit wir überhaupt beginnen konnten, haben wir in einem ersten
Schritt, und um uns nicht finanziell zu übernehmen, mit den
Fenstern und Türen begonnen. Die Genehmigung dazu kam Ende Juli
2006. Diese Maßnahme alleine hatte eine aufgelistete
Facharbeiterstundenzahl von sage und schreibe 1100 Stunden.
Dazu möchte ich noch sagen, als Anstrichfarbe musste die frühere
Leinölfarbe benutzt werden. Da diese Farbe sehr schlecht
trocknete, brauchte man für einen 3-fachen Anstrich auf jeder
Seite, für ein Fenster einen Monat. Der Bereich Fenster und
Türen ist, außer dem Fenster und einer Türe, die nur durch einen
Restaurator ausgeführt werden darf, 2007 erledigt worden.
Lassen sie mich hier einfügen, weil für mich unverständlich, für
die Restaurierung der Fenster bekamen wir einen Zuschuss, aber
nicht für die Verwahrungen zur Abdichtung des Daches und der
Dachgaupen.
Schon bei den ersten Besprechungen 2005 in der
Mühle mit dem
Landesdenkmalamt kam der Wunsch von Herrn Dr. Münzenmayer, ein
mühlenkundliches Schriftgutarchiv, welches z.B. vom Heimatverein
betreut werden sollte, in einem der beiden Wohnzimmer einzu-
richten. Schon damals wurde die gleichzeitige Benutzung eines
Raumes durch zwei Vereine verworfen. Die Idee kam auf, dafür das
so genannte Gesindehaus zu nutzen.
Die Ausarbeitung des erforderlichen Sanierungskonzeptes wurde in
die Wege geleitet. Im Frühjahr des Jahres 2006 wurde das
erforderliche Sanierungskonzept dem Heimatverein zugestellt.
Schon im Vorfeld der vorausgegangenen Verhandlungen wegen der
Nutzung des Gesindehauses bestand der Heimatverein auf einen
Nutzungsvertrag mit dem Mühlenverein.
Ein von unserem Herrn Bürgermeister Traub ausgearbeiteter
Nutzungsvertrag, nach den üblichen Gepflogenheiten eines
Mietvertrages – ohne Raummiete, fand im Gremium des
Heimatvereins, keine Mehrheit.
Das heißt: der Mühlenverein muss sich wieder um das Gesindehaus
kümmern.
Die Sanierung des Gesindehauses stand beim Mühlenverein jedoch
kurzfristig nicht in der Planung.
Wichtiger war für uns die Sanierung des Wasserrades und die
Instandsetzung des Antriebes.
Endlich! Erst Ende Mai 2007 kam das erforderliche
Sanierungskonzept für diesen Bereich. Unstimmigkeiten mit dem
Landesdenkmalamt über die Art der Lagerung des Wasserrades
konnten nicht sofort ausgeräumt werden.
Die Ausführung der Lagerung ging erst durch ein Gutachten von
Professor Gläser aus Chemnitz, leider zu unseren Ungunsten aus.
Wir müssen für die Lagerung des Wasserrades die geforderten
„Gleitlager mit einem festgelegten Material“ anfertigen.
Lassen sie mich hier einfügen. Mein Hauptargument gegen die
geforderten Gleitlager und für die moderneren Pendelrollenlager
war, der einfachere Einbau von neuen Lagern, und – der Faktor
Zeit. Wenn z.B. in früheren Zeiten das Wasserrad an (sehr, sehr
hochgegriffen) an 220 Tagen je 8 Stunden gelaufen ist, ergibt
das 1760 Stunden. Ein Jahr hat 8760 Stunden.
Das heißt die neuen Gleitlager werden um das fünffache mehr
belastet als früher.
Die erforderlichen Angebote wurden eingeholt und am 10.8.2007
der denkmalschutzrechtliche Antrag gestellt. Wochen später
erfolgte die denkmalschutzrechtliche Genehmigung, natürlich mit
Auflagen verbunden.
Am 27.9.2007 wurde der erforderliche Zuwendungsantrag, aus dem
dann die Höhe des Zuschusses von Seiten des Landesdenkmalamtes
an den Mühlenverein errechnet wird, gestellt.
Auch hier ein kleiner Einwurf, diesen zu gesagten Zuschuss
erhält man erst nachdem diese Maßnahme abgeschlossen ist. z.B.
die Sanierung der Fenster und Türen sowie Sanierung der
Dachgaupen, mit einem Geldaufwand von knapp 32.00,00 Euro,
mussten bis Ende 2008 erledigt und finanziell abgeschlossen
sein. Das heißt: der Mühlenverein muss alles vor finanzieren und
erhält erst nach der erfolgten Endabrechnung den zu gesagten
Zuschuss. In diesem Fall 8900,00 Euro.
Erst nach mehrmaligen Nachhaken, wurde am 18. Oktober 2007 einem
vorzeitigen
Beginn der Restaurierung von Wasserrad und Antrieb zu gestimmt.
Auch hier konnten sie schon einiges in der Tageszeitung lesen.
Noch eine kleine Aussage: erst nach Erhalt dieser Genehmigung
(der so genannten Unbedenklichkeitsbescheinigung) darf mit den
entsprechenden Maßnahmen begonnen werden.
Bei einem vorzeitigen Beginn verfällt der gesamte Zuschuss.
Das Radfallengestell und die Lagerböcke mit dem geforderten
Material für die Lagerbuchsen wurden fertig gestellt, damit
konnten wir Ende November 2007das Wasserrad, wenn auch ohne
Funktion, wieder einsetzen.
Die deformierten Zähne am Wasserrad wurden bereits von der Firma
DSW- Schweißtechnik nachgearbeitet.
Das Radfallengestell mit den mächtigen Eichebalken, sowie die
Leerlauffalle, wurden von der Oberkochener Firma Brunnhuber
ausgeführt.
Die passgenauen Arbeiten für die Lagerung des Wasserrades sowie
die Instandsetzung des weiteren Antriebs, übernahm die Firma
Mühlenbau Schuhmann aus Bad Kissingen.
Beim Mühlenfest 2008 wurde dann von Herrn Bürgermeister Traub
die Stromgewinnung durch Wasserkraft gestartet.
Auch wenn man das von Außen nicht sieht, in der Mühle wurde
ebenfall fleißig gearbeitet. Man kann sich kaum vorstellen wie
viel Rost und Dreck sich an den Lagern und der Antriebswelle in
den letzten Jahrzehnten angesetzt hat. Hunderte von Stunden
waren notwendig um diese Rostberge zu entfernen. Bei diesen
Arbeiten darf kein Schmirgelpapier verwendet werden, sondern nur
sehr feine Stahlwolle.
Wichtig für uns war auch, einen entsprechend großen Platz für
einen Container zu schaffen. Sie glauben nicht wie viel
zusätzlicher Dreck und Unrat, außer dem ständigen anschwimmend
Grünzeug, das natürlich entfernt werden muss, liebe Mitbürger in
den Kocherkanal werfen und somit noch schneller den
Auffangrechen verstopfen.
Bereits 2007 haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir in
Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, die Gefahr von
Überschwemmungen, durch eine Automatisierung am oberen Wehr bei
der ehemaligen Firma Bäuerle, in Verbindung mit dem Leerschuss
an der Mühle, verhindert werden kann. Die erforderliche
elektronische Steuerung am Leerschuss haben wir bereits
realisiert.
Ich z.B. war (nur 2007) schon über 20mal, teilweise weit nach
Mitternacht, an diesem Wehr, und habe, um Hochwasser zu
vermeiden, das Wasser entsprechend geregelt. Für die
Hochwasserregelung gibt es leider nur diesen Standort.
Ich glaube doch sagen zu können, dass dies nicht eine
Hauptaufgabe des Mühlenvereins sein kann.
Inzwischen ist jedoch diese Gefahrenquelle in das
Hochwasserschutzprogramm der Stadt Oberkochen aufgenommen
worden.
Da das Wasserrad rund um die Uhr laufen muss, war es
erforderlich eine automatische Schmierung ein zu bauen. Sinnvoll
war ebenfalls, die Kraft des Wasserrades für eine weitere
Stromversorgung zu nutzen.
Eine Stromerzeugung im Innenraum der Mühle wäre, wegen der Enge,
nur mit einem übergroßen technischen und finanziellem Aufwand zu
realisieren gewesen und bestimmt nicht genehmigt worden.
Und wieder fanden wir eine Lösung. Der Platz zwischen dem
Lagerbock am Wasserrad und dem Zuflussrohr zur Turbine war
gerade ausreichend.
Um den entsprechenden Raum für ein Getriebe und den Generator
neben dem Wasserrad zu schaffen, war ein gewaltiger Kraftaufwand
erforderlich. Etliche Steinquader mussten sorgfältig entfernt,
und wirklich cm für cm abgeflext werden, um 1. den
entsprechenden Platz zu haben – und 2. was noch viel wichtiger
war, der Steinquader auf dem die Lagerplatte des Wasserrades
sitzt durfte nicht durch den Einsatz eines Schlaghammers
gelockert werden.
In der übrigen Zeit wurde mit Vollgas an der Instandsetzung des
Mühlenstadels weiter gearbeitet.
Der Stadel ist ausreichend mit Strom versorgt, zur Zeit an 7
Stellen, davon
viermal mit Starkstrom. Für eine stilgerechte Beleuchtung, so
glauben wir, wurde auch gesorgt. Außer dem Kalt-Wasseranschluss
ist inzwischen auch ein Warm-Wasseranschluss vorhanden.
Um z.B. beim Weihnachtsmarkt keine Probleme mit einfrierenden
Wasserleitungen zu bekommen, wurde in mehreren, sehr zeit- und
arbeitsintensiven Abschnitten eine Begleitheizung als
Frostschutz installiert.
Aus Sicherheitsgründen wurde vorab die Wasser- und
Stromzuführung zum Stadel in den Boden verlegt.
Die maroden Dachrinnen an der Vorderseite und inzwischen auch
auf der Rückseite des Stadels, wurde ebenfalls erneuert.
Auf der Rückseite der Scheune haben wir die starke Erdabsenkung
im hinteren Teil aus geglichen und anschließend mit Betonknochen
gefestigt.
Durch die Umgestaltung eines neuen Auffangrechens, wurde die
Reinigungsmöglichkeit entschieden verbessert. Schutzgeländer
sind inzwischen im ganzen Bereich des Wasserrades vorhanden.
2008 haben wir mit der Abtrennung für Toilettenräume bzw.
Schaffung eines Küchenraumes begonnen. Vielleicht hatten sie
schon die Möglichkeit bei verschiedenen Anlässen sich von der
Fertigstellung der neuen Räume zu überzeugen.
Wie sie vielleicht wissen, wurde der jetzige Stadel, 1954 durch
den damaligen jungen und frisch gekürten Oberkochener
Schreinermeister Willibald Mannes als sein Meisterstück
erstellt.
Problematisch war, er musste den neuen Stadel über einen
Großteil des alten Stadels bauen.
Dieser alte Teil mit mehreren morschen Säulen und Balken, sowie
der gesamte Boden war inzwischen sehr marode, und - nicht mehr
sicher. Der größte Teil musste deshalb erneuert werden.
Um im Stadel für ein gutes rustikales Ambiente zu sorgen, hatten
wir, so glaube ich, einige wirklich gute Ideen.
Auch hat sich der Mühlenverein die Arbeit gemacht, ab 2007 einen
Weihnachtsmarkt in Oberkochen wieder ins Leben zu rufen.
Es ist ja nicht so, dass wir nicht genügend Arbeit in der Mühle
hätten.
Aber eines unserer ausgegebenen Fernziele war, zu versuchen, das
Mühlenareal mit den verschiedenen Gebäuden, zu einem zentralen,
kulturellem Mittelpunkt in Oberkochen zu gestalten.
Der Weihnachtsmarkt bildete dazu, so glaube ich sagen zu können,
einen guten Einstieg und ist eine gelungene Bereicherung.
Um dieses Ziel, wiederum einen stilvollen Weihnachtsmarkt
verwirklichen zu können, bitte ich sie jetzt schon um ihre volle
Unterstützung.
Um dieses gewiss nicht kleine Unterfangen zufriedenstellend
lösen zu können, brauchen wir noch viele helfende Hände.
Wir werden ihnen noch genau sagen in welchen Bereichen wir ihre
Unterstützung dazu benötigen.
Sollte es ihnen nicht möglich sein, aktiv am Weihnachtsmarkt mit
zu wirken, so bitte ich sie und auch alle anderen, werbend für
uns unterwegs zu sein.
2008 bekamen wir glücklicherweise einen Kühlraum geschenkt, der
für uns sehr wertvoll ist und eine absolute Bereicherung
bedeutet. Wenn auch später als bittere Pille das Finanzamt die
Hand aufhielt.
Und wieder kamen nicht vorher absehbare Kosten auf uns zu.
Da die alte Eingangselektrik, teilweise auf Holz aufgeschraubt,
nicht den Bestimmungen entsprach, musste sie erneuert werden.
Beim vorbei wandern oder –fahren sieht man sofort das neue,
rustikale Schild „Mühlenscheune“ und jetzt ganz neu, den neu
gestalteten Eingangsbereich für den Weihnachtsmarkt.
Der Ausbau der Küche ist inzwischen schon sehr, sehr weit
fortgeschritten. Vorschriftsgemäß haben wir in der Küche jetzt
3 Waschbecken, jeweils mit Warmwasser versehen.
Viel Arbeit haben wir uns mit der Isolierung des Küchenraumes
nach Außen gemacht – und zusätzlich einen Ausgang zum Kühlraum
geschaffen.
Um den Lagerraum oben in der Scheune besser nutzen, bzw.
leichter erreichen zu können, haben wir über dem WC eine Treppe
nach oben ein gebaut.
Da wir ja eigenen Strom erzeugen, leider nur 7,6 Cent je KW
erhalten, also weniger als ein Drittel was man offiziell dafür
bezahlt, nutzen wir diesen Umstand dieses mal zu unseren Gunsten
aus. Mit diesem so genannten „Billigen Grünen Strom“ betreiben
wir, zur Beheizung des Mühlengebäudes, bzw. zur Frostsicherung
der Wasserinstallationen, eine „Wärmepumpe“.Das erspart uns ca
1500 – 2000 l Heizöl.
Auch das habe ich schon des Öfteren gesagt: Der Mühlenverein ist
umweltbewusst, und er geht mit der Zeit.
Denken sie nur an: Hochwasserschutzeinrichtung am Leerschuß,
wasserlose Urinale im WC, automatische Schmierungen,
Energiesparlampen und - den Einsatz einer Wärmepumpe.
Um den Zutritt zum hinteren Wiesengrundstück zu erleichtern, und
um den starken Luftzug durch das große Tor zu verringern, haben
wir eine kleine Doppeltüre in das große Schiebetor eingebaut.
Die von der Witterung stark befallenen Tore und Türen am
Wirtschaftsgebäude, haben wir mit der passenden Farbe zum
kleinen Wohnhaus gestrichen.
Den defekten Abwasserkanal von Teilen der Aalenerstraße bis
hinunter zur Mühlstraße ließ die Stadt Oberkochen neu verlegen.
Dadurch ist das stark angegriffene Wirtschaftsgebäude künftig
gegen Wassereintritte geschützt.
Die alte, marode und zu tief liegende Brücke vom südlichen
Grundstück aus über den Kocher, musste aus Sicherheitsgründen
ebenfalls erneuert werden. Für die Planung und großzügige
Unterstützung für die neue, jetzt Hochwasser sichere und
selbsttragende „Leonardo da Vinci Brücke“ möchten wir uns
besonders bei Peter Uhl bedanken.
Durch die vielen Veranstaltungen, die natürlich viel Personal
binden, verzögern sich natürlich manch andere Vorhaben etwas.
Es gibt ein paar Stimmen, die sagen, man müsste sich immer
schwerpunktmäßig um die Mühle, und nicht so sehr um das Übrige,
kümmern. Da kann ich nur sagen, wir sind ein Verein und keine
Firma. Viele Arbeiten können nur von fachkundigen Mitgliedern
erledigt werden – und dann auch nur, wenn diese gerade Zeit
haben. Und zum Anderen,
in unserer Satzung steht: Zweck des Vereins ist die Erhaltung,
Wiederherstellung, Restaurierung, Sanierung und Belebung des
Mühlenensembles der sogenannten Scheerer-Mühle in Oberkochen.
Etwas zu schaffen macht uns auch der Einbau der 8 Lager entlang
der langen Antriebsachse. Hier insbesondere die nicht ganz
präzise Anfertigung der entsprechenden Holzkämme. Die teilweise
klemmen und jetzt einzeln angepasst werden müssen.
Lassen sie mich noch kurz die verschiedensten Veranstaltungen in
der Mühlenscheune nennen.
- Weihnachtsmarkt 2009
- Rathaussturm
- Besuch der Feuerwehrsenioren Westhausen/Lauchheim
- Gäste aus Bayern (Kranzberg bei Freising)
- Gartenfest Soldatenkameradschaft
- Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Albverein (Mundart)
- Mühlenfest
- Jubiläumsfeier der Sonnenbergschule
- Generalversammlung der NZO
- Cast Girls (Veranstaltung der Stadt Oberkochen)
- Partnerschaftsabend mit den Partnerstädten der Stadt
Oberkochen
- Jazz- Frühschoppen mit einer Gruppe aus Mateszalka
- Personalfeier der SOFA
- Besuch der Ev. Kirchengemeinde
- Partnerschaftsabend der Zeiss-Feuerwehr
- Kartoffelfest des Sängerbundes
- Info-Nachmittag der VdK
- Ausstellung der Floristin „Blattwerk“
- VHS Veranstaltung ( Roadmovie )
Zu erwähnen ist noch die Teilnahme an der Ostalbputzete.
Zur Zeit beträgt unser Mitgliederstand 145 Mitglieder.
Für die gute, harmonische und loyale Zusammenarbeit in der
Vorstandschaft und im Beirat möchte ich mich zum Abschluss
meiner Ausführungen recht, recht herzlich bedanken.
Besonders herzlich möchte ich mich bei allen Spendern, allen
bislang unterstützenden Handwerksbetrieben, der Zimmerei
Brunnhuber, Malermeister Schönherr, Haustechnik Königer, Elektro
Betzler, Sanitär Zipser, der Firma Beier&Seitz, sowie der
Wingert Bau GmbH, und ganz besonders bei den Vereinsmitgliedern,
die uns bis zum heutigen Tag, und bestimmt noch darüber hinaus,
bei Kälte und bei Regen, so tatkräftig unterstützt haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserem kommisarischen Kassierer
Werner Zimmermann, für die neue zeitraubende Arbeit der Aufnahme
aller Mitgliedsdaten, zur Erstellung eines neuen
Vereins-Finanzprogrammes, sowie für die vielen zusätzlich
geleisteten Arbeitsstunden.
Ein herzliches Dankeschön gilt Ulrike Nagel für die Pflege der
Außenanlagen und manchem Einsatz nach Feierabend, und ebenso
unserem Elektriker Jürgen Englert.
Herzlich bedanken möchte ich mich bei Hans Schlatterer, ein
Nichtmitglied, von der Firma Wingert Bau GmbH, der uns an
einigen Abenden tatkräftig unterstützt hat. Ein herzliches
Dankeschön an ein weiteres Nichtmitglied, Frau Aloisia Englert.
Nicht nur für viele Einsatzstunden, sondern für die vielen
zusätzlichen, aufwendigen Näharbeiten.
Nicht vergessen möchte ich bei diesem Dank die großartige
Unterstützung durch Herrn Sauter vom städtischen Bauhof an
einigen freien Freitagnachmittagen sowie an Samstagvormittagen.
Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Herrn Bürgermeister Peter
Traub, sowie den Damen und Herren des Stadtrates, für die
bisherige, großzügige finanzielle Unterstützung.
Den allergrößten Dank allerdings muss ich an meine Frau
abstatten. Bis zum heutigen Tag hat sie ebenfalls engagiert mit
gearbeitet, mir bei allen Angelegenheiten stets den Rücken
freigehalten und sogar gestärkt hat. Die Grabpflege des großen
Familiengrabes der Familie Scheerer möchte ich zusätzlich
erwähnen.
Einen herzlichen Dank auch an das heutige Bewirtschaftungsteam
der Naturfreunde, die extra für uns heute Abend geöffnet haben.
Der 2. Vorsitzende Hubert Schlosser wird ihnen nun, wie schon an
gedeutet, den Stand der geleisteten Arbeitsstunden sowie die
Aufteilung auf die verschiedenen Arbeitsgebiete unterbreiten.
Schließen möchte ich mit dem Satz, der in der Vorstandschaft
inzwischen zum Leitmotiv wurde!
„Gemeinsam aktiv für die Mühle – das ist es uns wert“.
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